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Meine erste Woche als Au-pair

Und so nahm ich den Bus Richtung Drummoyne um Viertel nach neun. Das war nicht die angenehmste Erfahrung, die ich hier in Autralien verzeichnen kann, denn es war eine Tortur, meinen großen Reiserucksack, meinen kleineren Rucksack und die gefühlten hundert Einkaufstüten mit Essen, Arbeitsklamotten, Büchern, Geschenken und Anderem im Bus zusammenzuhalten. Aber das Anstrengenste stand mir noch bevor; Der Weg von der Bushaltestelle zum Haus der Familie Patrick. Da es eine ruhige und friedliche Stadt zu sein schien, entschied ich mich nach der Hälfte des Weges mein Gepäck in zwei Teile aufzuteilen und immer etappenweise zu ,,reisen''. Und so kam ich um kurz nach zehn an meinem Ziel an....also mit der ersten Ladung . Ich war ein bisschen stolz auf mich, dass ich das Haus gefunden hatte, obwohl ich erst einmal dort gewesen bin. Madeline und die Kinder erwarteten mich schon.

Alle Anstrengungen und Mühen des Morgens waren vergangen, als Madeline mich in mein Zimmer führte. Mein erstes eigenes Zimmer seit drei Monaten! Keiner kann sich dieses wundervolle Gefühl vorstellen, im australischen Sommer nicht mehr mit sechs Leuten im kleinsten Zimmer der Welt schlafen zu müssen.

Das war schonmal ein super Start. Was mir außerdem die Aufregung nahm, ist die Tatsache, dass Madeline super nett ist und mir immer zeigt, wie sie eine Sache angeht beziehungsweise welche Tipps es gibt, die mir den Umgang mit den Kindern erleichtern.

Ephraim arbeitete diese erste Woche oft lange, weshalb ich ihn, glaube ich, erst am nächsten Abend sah.

Mein ,,Abeitstag'' beginnt jeden Werktag um acht Uhr. Ich habe eine Mittagspause, die meistens von halb eins bis drei Uhr nachmittags geht. Während Jemima in dieser Zeit schläft und Madeline ein bisschen Mutter-Sohn-Zeit mit Oli verbringt, nutze ich die Zeit meistens auch, um ein bisschen Mittagsschlaf zu halten. Und das in meinem Alter! Danach mache ich mir, nach Bedarf, einen Cappucino und setze mich mit den Kindern an den Tisch oder in Garten zur ''tea-time'', bei der sie ein Paar Keckse oder einen kleinen Kuchen essen dürfen. Optional kommen nach dem Frühstück oder dieser ''tea-time'' noch Ausflüge hinzu, beispielsweise zum Spielplatz, an einen kleinen Strandbreich nahe des Hauses oder zum Schwimmunterricht. Später beschäftige ich mich meistens mit ihnen bis zum Abendbrot gegen halb sechs- sechs und danach werden die Zähne geputzt und die Kinder dürfen noch ein bisschen fernsehen bis sie (vorzugsweise) gegen acht im Bett liegen. Danach habe ich freie Zeit, esse zu Abend, nehme eine Dusche, unterhalte mich meistens noch mit Madeline und Ephraim und gehe dann so gegen halb elf ins Bett. Ich bin also ein richtiges Partytier hier in Australien.

So oder so ähnlich war es in der ersten Woche, die ich in Drummoyne verbracht habe. Mal sehen, was mich ab Februar noch alles erwartet.

 

 

P.S. Madeline und ich sind mit den Kindern am achten Januar ins 'Sealife Sydney' gegangen. Die Kinder hatten eine schöne Zeit, aber ich denke, dass ich am meisten Spaß an diesem Morgen hatte. Und natürlich habe ich zusammen mit den anderen Kindern im Aquarium hauptsächlich die Fische aus ,,Findet Nemo'' gesucht. 

28.1.14 00:33
 


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