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Die Familie Patrick

Kurz bevor ich mich nach Australien aufgemacht habe, hatte Mami Besuch von zwei Freundinnen. Eine von ihnen hieß Beate und war sehr interessiert von meinen Plänen. Sie meinte direkt, dass sie einen Kontakt in Sydney habe und sie mir gerne seine Mailadresse geben könnte, falls ich Interesse hätte.

Als ich dann in Australien angekommen war, erkundigte sie sich auch ganz lieb nach meinem Befinden und als ich mich nach ihrem Kontakt erkundigte, meinte sie, dass er mir keine Arbeit anbieten könne, jedoch für allgemeine Fragen zur Verfügung stehe. Also war das Thema eigentlich für mich erledigt. Das dachte ich zumindest...

Ich glaube Mitte November meldete sich Beate erneut, um mich zu fragen, ob ich noch immer nach einer Arbeit suche. Ich hatte bereits meinen Job, aber man weiß ja nie und so fragte ich, worum es denn ginge. Sie meinte, dass ihr ,,Kontakt'', welcher ürbigens Ephraim heißt, nach einem Kindermädchen suche, da seine Frau vor Kurzem eine Operation hatte, und ein wenig UNterstützung mit den Kindern gebrauchen könte. Und so gab sie ihm meine Handynummer und einige Tage später rief mich Ephraim an, um sich nach mir zu erkundigen.

Nach dem Telefonat, in welchem wir über alles Mögliche gesprochen und ich mein Interesse an der Stelle geäußert hatte, stand ein Kennenlerntreffen Anfang Dezember, wenn ich mich recht entsinne, und ich war bereits super aufegregt und malte mir Tausend gute und schlechte Szenarien aus. Das Treffen an sich war ziemlich locker und ich freute mich bereits, obwohl noch kein Wort gefallen war, ob sie mich mögen oder nicht. Wir waren auf einem Spielplatz in Pyrmont und dort lernte ich Ephraim, Madeline (seine Frau) und ihre zwei Kinder Oliver (5) und Jemima (2) kennen.

Nachdem wir uns lange unterhalten hatten, machten wir uns auf den Weg zu ihrem Auto. Und kurz bevor sie sich verabschiedeten meinten sie zu mir, dass mich sehr nett finden und sie es toll finden würde, wenn es klappen würde. Ich solle mich dann nach einigen Tagen melden und ihnen meine Entscheidung mitteilen. Und so überlegte ich, rief Freunde an und überlegte weiter, ob das so in meinen Plan passte. Denn sie hatten vorgeschlagen, dass ich für ein  halbes Jahr als Au-pair bei ihnen leben könnte. Falls ich das so machen sollte, hätte ich keine Zeit mehr für meine ''farmwork''. Mit dieser Farmarbeit sind die mindestens 88 Tage gemeint, die man auf einer Farm oder etwas Ähnlichem, wie ''construction'' (Straßenarbeiten) oder ''landscaper'' (Landschaftsgärtnerei) verbringen muss, um die Möglichkeit auf ein zweites Jahr Visa zu haben.

DAS BEDEUTET NICHT, DASS ICH DAS MACHEN MÖCHTE.

Ich kam zu dem Entschluss, dass ich gerne für drei Monate in die Familie gehen würde, um mal wieder ein Teil einer Familie zu sein und mal ein bisschen von dem stressige Städteleben in Sydney Abstand zu gewinnen. Nach Neudorf bzw Gelnhausen macht sich der Unterschied zur ,,richtigen'' Stadt schon bemerkbar.

Und so trafen wir uns am zweiten Januar nochmal bei den Patricks zu Hause und besprachen die Details. Die gesamte Familie ist so super lieb und die Kinder sind richtig schnuckelig. Madeline hatte vorgeschlagen, dass ich am sechsten Januar für eine Woche bei ihnen wohnen sollte, sozusagen um mich einzugewöhnen und zu schauen, ob ich mich dort wohlfühle. Denn ich hatte ja breits geplant von Mitte bis Ende Januar mit Jana auf einen Roadtrip zu gehen.

Und so packte ich am Abend des fünften Januars nach dem Diving- Kurs meinen Rucksack, um mich am nächsten Tag nach Drummoyne und somit in ein neues Kapitel meines Australienaufenthalt zu begeben.

 

 

24.1.14 16:14
 


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