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Und auf nach gehts nach Melbourne!

In der Woche nach dem Tauchkurs verlor Jana ihren Job, da ihr Chef nicht so begeistert davon war, dass sie lieber ein Wochenende tauchen gegangen ist, anstatt fuer ihn zu arbeiten. Und so suchte sie die restliche Woche nach einem Job und als sich nichts Richtiges ergab, hielt sie es fuer das Beste, so schnell wie moeglich nach Melbourne zu reisen und dort dach Jobs zu schauen.

Eigentlich wollte ich mich nach der Probewoche in der Familie nochmal mit den Maedels aus meinem Apartment treffen, da sich danach alle in verschiedene Staedte begeben sollten. Ich traf mich am zwoelften Jauar mit Jana in ihrem Hostel und da es mal wieder ein warmer Tag war und ihr Zimmer keine Klima hatte, sassen wir den ganzen Nachmittag im Aufenthaltsraum und quatschen.

Als sie mir von ihrer Idee mit Melbourne erzaehlte, wollte ich natuerlich fuer sie da sein und habe natuerlich direkt zugestimmt. Und so haben wir nach Hostels und Transportmoeglichkeiten geschaut und Jana hat alle moeglichen Hostels angerufen, da ich immer noch ziemlich nervoes werde, sobald ich mit Leuten auf Englisch telefonieren soll, die ich nicht kenne.

Und am Ende habe wir an diesem Sonntag unseren Zug fuer den naechsten Tag und unsere Unterkunft fuer die naechsten zwei Wochen gebucht. Ich war ueberrascht, weil ich schon am naechsten Tag mein geliebtes Sydney verlassen sollte. Aber ich habe mich auch super gefreut, dass ich endlich mal etwas Anderes von Australien sehen wuerde.

Und so machte ich mich wieder nach Drummoyne auf, um meiner neuen ,,Familie" von meiner Abreise zu erzaehlen. Sie waren so lieb mir zu gestatten, meine ueberfluessigen Sachen bei ihnen zu lagern, was mir die Reise sehr erleichterte und mein Gepaeck auf meinen grossen Reiserucksack und eine Handgepaecktasche beschraenkte.

Ich wusch noch schnell meine Waesche und genoss den Luxus einer verfuegbaren Waschmaschine. Dann genoss ich die letzte Nacht in meinem eigenen Zimmer und als ich am naechsten Tag meine Sachen packte, war doch ein bisschen Wehmut dabei, da mir gerade erst die ,,Flucht" aus der 6-Bettzimmer gelungen war und ich am naechsten Tag in das naechste einziehen sollte. Aber die Aufregung und Freude ueberwog!

Und so machte ich mich am Nachmittag mit meinem Gepaeck auf zur Central Station und traf dort Jana und Addi. Jana, die all ihre Sachen mitnehmen musste, weil sie nicht wusste ob und wann sie wieder nach Sydney zurueckkehren wuerde, hatte eine grosse Tasche dabei und bestimmt vier oder fuenf Handgepaeckstuecke bei sich.

Bald war die Zeit gekommen, sich von Addi und Sydney zu verabschieden. Und so gingen wir zum ersten Gleis und stiegen ein. Jana verabschiedete sich von Addi (beide haben sich wacker geschlagen). Und als der Zug anfuhr, war die Stimmung ein bisschen bedrueckt, aber nach kurzer Zeit hatte sich Jana gefangen und liess nun auch ihrer Freunde auf das Kommende freien Lauf.

Wir quatschen und lachten, brachten wahrscheinlich einige Leute zur Weissglut und hatten eine super Zeit. Nach etwa der Haelfte der Reise (ca. 5-6 Std) mussten wir in einen Bus umsteigen. Da es ungefaehr zwei Uhr nachts war verbrachten wir die Zeit hauptsaechlich schlafend.

Und so kamen wir morgens gegen acht in der neuen und uns noch unbekannten Stadt Melbourne an. Zu diesem Zeitpunkt waren es bereits an die dreissig Grad.

 

P.S. Entschuldigung, dass es so doof zu lesen ist, aber hier aud den australischen Tastaturen gibt es keine Umlaute und sz, oder nach der neuen Schreibweise auch Eszett (!!)

25.2.14 16:03


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Meine erste Woche als Au-pair

Und so nahm ich den Bus Richtung Drummoyne um Viertel nach neun. Das war nicht die angenehmste Erfahrung, die ich hier in Autralien verzeichnen kann, denn es war eine Tortur, meinen großen Reiserucksack, meinen kleineren Rucksack und die gefühlten hundert Einkaufstüten mit Essen, Arbeitsklamotten, Büchern, Geschenken und Anderem im Bus zusammenzuhalten. Aber das Anstrengenste stand mir noch bevor; Der Weg von der Bushaltestelle zum Haus der Familie Patrick. Da es eine ruhige und friedliche Stadt zu sein schien, entschied ich mich nach der Hälfte des Weges mein Gepäck in zwei Teile aufzuteilen und immer etappenweise zu ,,reisen''. Und so kam ich um kurz nach zehn an meinem Ziel an....also mit der ersten Ladung . Ich war ein bisschen stolz auf mich, dass ich das Haus gefunden hatte, obwohl ich erst einmal dort gewesen bin. Madeline und die Kinder erwarteten mich schon.

Alle Anstrengungen und Mühen des Morgens waren vergangen, als Madeline mich in mein Zimmer führte. Mein erstes eigenes Zimmer seit drei Monaten! Keiner kann sich dieses wundervolle Gefühl vorstellen, im australischen Sommer nicht mehr mit sechs Leuten im kleinsten Zimmer der Welt schlafen zu müssen.

Das war schonmal ein super Start. Was mir außerdem die Aufregung nahm, ist die Tatsache, dass Madeline super nett ist und mir immer zeigt, wie sie eine Sache angeht beziehungsweise welche Tipps es gibt, die mir den Umgang mit den Kindern erleichtern.

Ephraim arbeitete diese erste Woche oft lange, weshalb ich ihn, glaube ich, erst am nächsten Abend sah.

Mein ,,Abeitstag'' beginnt jeden Werktag um acht Uhr. Ich habe eine Mittagspause, die meistens von halb eins bis drei Uhr nachmittags geht. Während Jemima in dieser Zeit schläft und Madeline ein bisschen Mutter-Sohn-Zeit mit Oli verbringt, nutze ich die Zeit meistens auch, um ein bisschen Mittagsschlaf zu halten. Und das in meinem Alter! Danach mache ich mir, nach Bedarf, einen Cappucino und setze mich mit den Kindern an den Tisch oder in Garten zur ''tea-time'', bei der sie ein Paar Keckse oder einen kleinen Kuchen essen dürfen. Optional kommen nach dem Frühstück oder dieser ''tea-time'' noch Ausflüge hinzu, beispielsweise zum Spielplatz, an einen kleinen Strandbreich nahe des Hauses oder zum Schwimmunterricht. Später beschäftige ich mich meistens mit ihnen bis zum Abendbrot gegen halb sechs- sechs und danach werden die Zähne geputzt und die Kinder dürfen noch ein bisschen fernsehen bis sie (vorzugsweise) gegen acht im Bett liegen. Danach habe ich freie Zeit, esse zu Abend, nehme eine Dusche, unterhalte mich meistens noch mit Madeline und Ephraim und gehe dann so gegen halb elf ins Bett. Ich bin also ein richtiges Partytier hier in Australien.

So oder so ähnlich war es in der ersten Woche, die ich in Drummoyne verbracht habe. Mal sehen, was mich ab Februar noch alles erwartet.

 

 

P.S. Madeline und ich sind mit den Kindern am achten Januar ins 'Sealife Sydney' gegangen. Die Kinder hatten eine schöne Zeit, aber ich denke, dass ich am meisten Spaß an diesem Morgen hatte. Und natürlich habe ich zusammen mit den anderen Kindern im Aquarium hauptsächlich die Fische aus ,,Findet Nemo'' gesucht. 

28.1.14 00:33


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