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Und weiter geht es in Melbourne

- Liebe Omi, ich habe dir eine e-mail geschrieben. Liebe Grusse -

 

Die Leute hier sagen, dass man entweder ein ,,Sydney-Fan" oder ein ,,Melbourne-Fan" ist. Die beiden Staedte liegen seit jeher im Clinch und da man sich nicht entscheiden konnte, welche das Kapitale von Australien werden sollte, entschied man einfach eine neue Stadt zu bauen, die als Hauptstadt dienen sollte. Und so baute man Canberra, welches zudem ziemlich in der Mitte zwischen den beiden Staedten liegt. So, jetzt wisst ihrs!

Um zum Punkt zu kommen, von dem Moment in welchem ich in Melbourne ankam wusste ich, dass ich ein ,,Sydney-Fan" bin. Melbourne ist zwar sehr europaeisch gehalten und soll kulturell und fuer junge Menschen sehr ansprechend sein, aber fuer mich war es nur eine andere Grossstadt. Das soll nicht heissen, dass ich die Zeit dort nicht genossen habe. Wir haben dort auch einige wunderschoene Plaetze gesehen.

Jedoch fing unsere Reise damit an, dass wir keine Ahnung hatten, wo unser Hostel lag. Und so gingen wir zu einem Infostand, wo uns ein aelterer Herr erklaerte wo wir hin mussten. Ausserdem erklaerte er uns, dass man in Melbourne auch nicht einfach Tickets fuer Bus und Bahn kauft, sondern sogenannte "Myki"-Karten kauft, die etwa wie eine Kreditkarte aussieht, und welche man dann mit jedem Guthaben aufladen kann und beim Ein- und Austeigen in Bus und Bahn an Automaten haelt, um zu bezahlen.

Nachdem wir diese Karte also gekauft hatten, stiegen wir in in Tram ein (=Strassenbahn, super beliebt in Melbourne). Ich wusste zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass man sich beim Aussteigen wieder ausloggen muss und so stoeg ich einfach aus. Danach habe ich herausgefunden, dass die Karte einfach das Guthaben fuer die groesste moegliche Zone in Melbourne berechnet und da war ich dann schonmal um sieben Dollar (glaube ich) aermer. So begann mein erster Tag in Melbourne!

An einem anderen Tag haben wir eine Stadttour in einem roten Doppeldeckerbus gemacht und dabei ganz andere Teile entdeckt.

 Unter Anderen waren wir auf dem "Federation Square". Dieser liegt ziemlich zentral und ist ein grosser Platz mit einer Leinwand, auf welcher Events wie die Australian Open ausgestrahlt werden. Dieser wird vom Touristenzentrum, einigen Restaurants und Shops umgeben und es gibt bestimmt keine Tageszeit, an dem dieser Platz frei von Menschen ist.

Die "Bourke Street" soll zum shoppen sehr geeignet sein, was ich als Backpacker natuerlich nicht weiss.

Ausserdem gibt es fast jedes Wochenende freie Festivals oder Events an denen man teilnehmen kann und da es eine Stadt ist, in welcher viele junge Leute leben gibt es natuerlich eine Menge Clubs.

Jana und Garrett hatten vor laenger in Melbourne zu bleiben, waehrend ich ein festes Rueckkehrdatum hatte. Und so bewarb sich Jana bei vielen Restaurants und Cafes. Jana hat schon mehr Erfahrung in diesen Dingen als ich und waehrend ich eine Bewerbung fuer viele Restaurants verschickt haette, hat sich Jana fuer jede Bewerbung einen neuen Text ausgedacht. Da wir keine Klimaanlage und schlechtes Internet im Hostel hatten und im McDonalds auch Tennis uebertragen wurde haben wir die superheissen Nachmittage dort zugebracht. Ich habe versucht meinen Blog ein bisschen zu aktualisieren und Jana hat sich fleissig beworben. Viele Leute haben uns komisch angeschaut, weil wir meist nur ein kleines Getraenk hatten und trotzdem manchmal mehrere Stunden dort gesessen haben, um Tennis zu schauen.

Durch die Australian Open war die Jobsuche zu Beginn nicht so erfolgreich, aber nun hat Jana mehrer Restaurants gefunden, in denen sie zu verschiedenen Zeiten arbeitet. Sie war uebrigens sehr von Melbourne angetan und hat noch einige tolle Dinge unternommen nachdem ich wieder zurueck nach Sydney bin. Also ich denke, dass es auch Leute gibt, die beide Staedte klasse finden.

 

Auf jeden Fall hatten wir drei eine klasse Zeit dort und als wir uns auf unsere Reise zur "Great Ocean Road" waren wir ein bisschen betruebt, da die Zeit allzu schnell vergangen war.

29.3.14 15:52


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Die Australian Open live!

- Auch wenn ich ueber Melbourne schreibe, bin ich im Moment bereits in meiner Familie in Drummoyne. -

 

Wir waren vom 13.-27. Januar in Melbourne. Jedoch haben wir die ersten zwei Tage haupsaechlich mit herumliegen zugebracht haben, da es draussen 43*C waren und man die Hitze foermlich auf den Schultern spueren konnte. Am 15.1 haben wir uns dann das erste mal einen "Ground Pass" fuer die Australian Open geholt und uns einige gute Spiele angeschaut. Mit diesem Pass hat man Zugang zu der kleineren Arena und zu den verschiedenen Courts auf dem gesamten Gelende. Unter anderem haben wir die deutsche Angelique Kerber und den spaeteren Sieger der Australian Open 2014 Stanislas Wawrinka angeschaut. Ich bin ja eigentlich so ein grosser Fan vom Tennis, aber nach einigen Spielen und nachdem Jana mir die Regeln erklaert hatte, war es schon interessant und auf jeden Fall eine Erfahrung, die ich nicht vergessen werde. Diesen Tag haben wir dann hauptsaechlich in der ,,Margaret Court Arena" verbracht.

Und ein zweites Mal waren wir bei den Australian Open an dem gefuehlten waermsten Tag des Jahrhunderts und da Serena Williams an dem Tag uf einem bestimmten Court spielen sollte und Jana sich ein Autoramm von ihr wuenschte, haben wir uns in die erste Reihe gesetzt. Diese war nicht ueberdacht und so schwitzten wir vor uns hin waehrend wir warteten....Irgendwann hatte ich das Gefuehl, dass ich genug Sonne fuer die ganze Woche getankt hatte und als mir ein bisschen schwummerig wurde, machte ich mich auf in den Schatten und um meine Wasserflaschen aufzufuellen.

Um die ,,Rod Laver Arena" herum gibt es einen geschlossenen Gang mit Essen und Getraenken und Sitzgelegenheiten. Dort war es etwas kuehler und so legte ich mich einen Moment an die Seite, um mich auszuruhen. Kurze Zeit drauf kamen Jana und Garret und meinten, dass alle Spiele, die draussen stattfinden bis auf weiteres verschoben werden, da es eine zu grosse Belastung fuer die Spieler sei. Und so haben wir Serena nicht spielen gesehen. Aber es kam noch besser Als dann durchgegeben wurde, dass die Spiele vortgesetzt werden sollten und wir unsere Plaetze in der ersten Reihe wieder eingenommen hatten, kamen auch schon ein Spieler namens ,,Juan Martin Del Potro" und sein Gegner, um sich einzuspielen. Als es von der Temperatur gerade ertraeglich geworden war, sahen wir rechts von uns ein Gewitter aufziehen und als es zu nieseln begann, wollte Del Potro nicht mehr spielen. Und so wurden die Spiele wegen Regen abgesagt. Fuer uns war der Tag gelaufen, aber wir wollten es nicht wahrhaben und so blieben wir. Nach dem Regen, als wir gehen wollten kamen ploetzlich ganz viele Balljungen auf das Feld und begannen den Court abzuziehen und ihn mit Handtuechern trockenzurubbeln bis der Boden wider trocken war.

Ich war so beeindruckt von dem Aufwand, der betrieben wurde, um den Spielplan umzusetzen. Und so konnten wir noch zwei Spiele nach der Sonne und dem Regen schauen.

 

Und das waren meine Erfahrungen bei den Australian Open.

11.3.14 05:13


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